Business- & System-Analyse
Wenn Fachbereich, Technik und Betrieb dasselbe Vorhaben unterschiedlich beschreiben, brauchen wir zuerst ein gemeinsames Bild: Was ist Symptom, was ist Ursache, was ist Wirkung, was ist Randbedingung und was muss tatsächlich entschieden werden?
Für das Management zeigen wir, welches Entscheidungs- und Lieferergebnis entsteht. Fachseite, IT und Betrieb sehen anschließend, wie wir dieses Ergebnis gemeinsam erarbeiten.
Worüber kann verlässlich entschieden werden?
Am Anfang komplexer Vorhaben wird häufig eine bereits bevorzugte Lösung zur vermeintlichen Anforderung erklärt. Wir trennen Problem, Ziel, Randbedingungen, Interessen und Abhängigkeiten. So wird sichtbar, welche Entscheidung wirklich ansteht, welche Folgen sie hat und woran ihr Erfolg überprüft werden kann.
Widersprüchliche Sichten zusammenführen
Wir führen die unterschiedlichen Sichten von Fachbereich, Betrieb, IT, Herstellern und Projektleitung zusammen und machen Zielkonflikte sowie ungeprüfte Annahmen ausdrücklich sichtbar.
Stakeholder & Anforderungen vertiefenHandlungsoptionen selektieren und verdichten
Wir selektieren die mit den Stakeholdern erarbeiteten Handlungsoptionen und verdichten sie zu einem belastbaren Zielkorridor als Grundlage für Leistungsbeschreibung und Ausschreibung, ohne den späteren Lösungsraum vorwegzunehmen.
Zielkorridor vertiefenEin umsetzbares und gemeinsames Zielbild
Wir schreiben die getroffenen Entscheidungen verbindlich fest. Aus widersprüchlichen Interessen entsteht ein gemeinsam getragenes Zielbild mit klaren Anforderungen, Verantwortlichkeiten und Abnahmekriterien: umsetzbar, prüfbar und beauftragungsreif.
Lieferergebnis vertiefenSie erhalten keine Foliensammlung, die das Problem nur beschreibt, sondern eine nachvollziehbare Entscheidungskette: von der geklärten Ausgangslage über selektierte Handlungsoptionen und den gemeinsam bestimmten Zielkorridor bis zum umsetzbaren und beauftragungsreifen Zielbild. Das senkt das Risiko von Fehlbeauftragungen, späteren Nachträgen und Konflikten bei der Abnahme.
Geschäftsprozesse in ihrer Wirkung neu zuschneiden
Wir untersuchen nicht nur Anwendungen und Schnittstellen, sondern die tatsächliche Wirkung der heute produktiven Geschäftsprozesse. Wir vergleichen den Ist-Zustand mit der beabsichtigten Veränderung, schneiden Prozesse und Verantwortlichkeiten neu zu und beschreiben das Neue so eindeutig, dass es ausgeschrieben, umgesetzt und später abgenommen werden kann.
Geschäftsprozesse im größeren Kontext abgrenzen
Wir bestimmen, wo ein Geschäftsprozess beginnt und endet und welche Beteiligten, Daten, Systeme sowie physischen oder organisatorischen Ergebnisse dazugehören. Dabei betrachten wir auch Abhängigkeiten, Auswirkungen und mögliche Nebenwirkungen außerhalb der unmittelbaren Prozessgrenze. Die Ziele und Wünsche der Stakeholder erfassen wir als Delta zum heutigen Zustand.
Gemeinsame AusarbeitungHeutige und künftige Wirkung modellieren
Wir modellieren, was die produktiven Geschäftsprozesse heute tatsächlich bewirken und was künftig anders sein soll. Auf dieser Grundlage schneiden wir Prozesse neu zu und ordnen Aufgaben, Übergaben und künftige Verantwortlichkeiten eindeutig zu.
Gemeinsame AusarbeitungVom geschuldeten Ergebnis rückwärts analysieren
Ausgehend vom geschuldeten fachlichen Ergebnis beschreiben wir den neuen Geschäftsprozess rückwärts bis zu den erforderlichen Zuständen, Entscheidungen, Daten, Schnittstellen und Verantwortlichkeiten. So entsteht ein präzises und eindeutiges Modell als Grundlage für die Umsetzung.
Gemeinsame AusarbeitungLeistung und Abnahme prüfbar spezifizieren
Wir überführen das gemeinsame Zielbild in eine vollständige und prüfbare Leistungsbeschreibung. Sie verbindet fachliche Anforderungen, Prozess- und Systemgrenzen, Schnittstellen, Verantwortlichkeiten und Abnahmekriterien. Bei einer externen Vergabe bildet sie die fachliche Grundlage der Ausschreibung. Der Abnahmekatalog bildet den verbindlichen Maßstab für das gelieferte Ergebnis.
Gemeinsame Ausarbeitung