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Netzplanung & Konzernintegration

Der Kunde konsolidiert seine OSS‑Landschaft nach NGOSS, um ein einheitliches, integriertes Netzwerk‑ und Servicemanagement zu schaffen. Wir waren beauftragt die Planungssysteme für den konzernweiten Netzausbauprozess über zwei ESBs zu integrieren, mit durchgängiger Prozessmodellierung über Bereichs- und Systemgrenzen hinweg. Zielarchitektur, Migrationskonzept, Rollout- und Cutover-Planung inklusive.

Kontext
Großvolumige Netztransformation
Steuerungsobjekt
Anschluss, Dienst & Migrationsauftrag
Erfolg
Stabiler Dienst & übernahmefähiger Betrieb
Methodik
TM Forum NGOSS
L05-M — Management

Wie wird eine durchgängiger Prozessmodellierung über Bereichs- und Systemgrenzen hinweg beherrschbar?

Planungsdatenbanken, Bestandsführung und die Systeme des operativen Netzbetriebs laufen typischerweise mit unterschiedlichem Wahrheitsgrad: Was geplant ist, was als aktiv geführt wird, und was im Betrieb tatsächlich gilt, fallen zeitlich und inhaltlich auseinander. Leitungsübergreifende Dienste-Konfigurationen werden in den Planungsdatenbanken erzeugt und in die konzernweiten Netzausbausysteme beauftragt; die Planungsdatenbanken müssen dabei laufend über den Ausführungsfortschritt informiert bleiben, sonst driften Planung und Realität auseinander. Wird ein gewachsenes System durch ein zugekauftes Standardprodukt ersetzt, ist die Kernfunktion nicht automatisch gleichwertig vorhanden, das muss vor der Ablösung geprüft werden statt danach. Ziel ist eine durchgängige Prozessmodellierung, die Bereichs- und Systemgrenzen überbrückt und Planung, Bestand und Betrieb im Einklang hält.

Kurzantwort

Bestandsführung, Planung und Netzausbau werden über eindeutig abgebildete Prozesse und Rückkopplungen im Einklang gehalten. Die Konfiguration des Wirknetzes ist das produktive Ergebnis dieser durchgehenden Orchestrierung.

L05-T — Technik

Technisches Exposé

Das internationale Telekommunikationsnetz besteht aus einem global verknüpften Verbund aus Kupfer- und Glasfaser-Netzen, Glasfaser-Seekabeln, terrestrischen Backbones, Satellitenstrecken und Funk-Antennen. Vermittlungsinfrastruktur mit hoher Komponentendichte, die Sprach-, Daten- und Signalisierungsverkehr mit hoher Verfügbarkeit transportieren. Darauf laufen standardisierte Dienste wie IP-Transit, Roaming, MPLS, VoIP und Signalisierungsplattformen, die über redundante Routing- und Schutzmechanismen die Ende-zu-Ende-Konnektivität und Qualität über Ländergrenzen hinweg sichern. Die Ende-zu-Ende-Konnektivität wird durch virtuelle Komponenten wie VFR, VLAN und andere Dienste erweitert.